„Wem sonst als dir, Bernhard?“
NÜRTINGEN. Als am Donnerstagabend im Raum der Hölderlin-Sammlung des Stadtmuseums zum dritten Mal der nach dem in Nürtingen aufgewachsenen Dichter Friedrich Hölderlin benannte Ring verliehen wurde, war man sich, wie schon vorher die Jury, einig, dass es mit dem Intendanten des Lindenhoftheaters in Melchingen, Bernhard Hurm, keinen Würdigeren hätte treffen können. Nach der Begrüßung durch Museumsleiterin Angela Wagner-Gnan und der von der Vorsitzenden des Vereins Hölderlin-Nürtingen, Ingrid Dolde, gehaltenen Laudatio freute sich der Nürtinger Goldschmied, Stadtrat und Schöpfer des zu verleihenden Schmuckstückes, Jürgen Gairing, die eigentliche Zeremonie der Verleihung vornehmen zu können. [...] weiterlesen »
Stolz auf den Hölderlin-Ring: Bernhard Hurm Foto: heb
22. 04. 2012, 15.00 Uhr: Auf Hölderlins Spuren - Führung an originalen Schauplätzen Kreuzkirche Nürtingen
Wir über uns
Der im Jahr 2007 gegründete Verein widmet sich dem Werk Friedrich Hölderlins. Die unterschiedlich konzipierten Veranstaltungen sollen dazu einladen, einen offenen Dialog und die Beschäftigung mit dem großen Sohn der Stadt Nürtingen gemeinsam lebendig zu halten.
„Der Mutter Haus“
In dieser Woche jährte sich der Geburtstag des Dichters Friedrich Hölderlin zum 242. Mal. Er hat in Nürtingen Spuren hinterlassen. Nicht nur auf Papier. Das Hölderlinhaus zum Beispiel, der ehemalige Schweizerhof, ist ein historisch interessantes Gebäude. Wer die sozial- und baugeschichtlichen Aspekte unter die Lupe nimmt, nähert sich auch dem wichtigsten Teil seiner literarischen Bedeutung. Ein Blick auf die Geschichte des Hölderlinhauses und ein Blick in die Bestands- und Umbaupläne aus dem Jahr 1811 machen deutlich, dass es sich bei diesem Gebäude um kein kleines Objekt handelt. Wessen Wohnhaus gibt schon von der Größe her, dass man es zum Schulgebäude umbauen kann, in dem über 300 Schüler Platz finden? [...] weiterlesen »
Zeitlose Lyrik im Dialog mit zeitgenössischen Sounds
NÜRTINGEN. Mit ausgewählten Texten des in Lauffen geborenen und in Nürtingen aufgewachsenen Dichters Friedrich Hölderlin und der Musik des aus Dresden angereisten Hoelder-Quartetts begingen am Dienstagabend der Verein Hölderlin-Nürtingen und das Nürtinger Hölderlin-Gymnasium gemeinsam mit Gästen in der Kreuzkirche den 242. Geburtstag des Dichters. [...] weiterlesen »
„Der Mutter Haus“ - Das Hölderlinhaus in Nürtingen
Das Hölderlinhaus in Nürtingen hat eine bewegte Geschichte. Der Initiativkreis Hölderlinhaus, der Verein Hölderlin-Nürtingen e.V. und der Schwäbische Heimatbund wollen, dass das Hölderlinhaus als Kulturdenkmal erhalten, so pfleglich wie möglich behandelt und hervorgehoben wird.
Das heute Hölderlinhaus genannte Gebäude war von 1774 bis zum Auszug der Mutter 1798 das Wohnhaus der Familie Friedrich Hölderlins. Hier verbrachte Hölderlin seine Kindheit und Jugend. Während der Studienjahre war das Haus Aufenthalt für die Vakanzen und in den darauf folgenden Jahren war das Haus der Familie ("der Mutter Haus") auch immer wieder Zufluchtsort für den verzweifelten und nach einer Stellung in der Gesellschaft suchenden Hölderlin. [...] weiterlesen »
In Hölderlins Landschaft
Der Rundwanderweg Nürtingen - Hardt - Oberensingen - Nürtingen
Hölderlin war ein begeisterter Wanderer. Der Rundwanderweg In Hölderlins Landschaft lädt dazu ein, den Nürtinger Spuren eines der bedeutendsten deutschen Lyriker, nachzuspüren. Die Wegstrecke ist rund 10,4 Kilometer lang und kann in etwa vier Stunden erwandert werden. Wer die Wanderung etwas abkürzen möchte, kann beim Pfarrhaus Oberensingen, Mühlgasse 1 (Parkplatz) in den Wanderweg einsteigen und die Wanderung nach zirka acht Kilometern dort beenden. Einen schönen Spaziergang zum Ulrichstein bietet ein Einstieg beim Rathaus Hardt, Ulrich-von-Huttenplatz 6. [...] den ganzen Artikel lesen »
Teufelsbrücke und Teufelsklinge und der Ulrichstein/„Winkel von Hardt“
Teufelsbrücke und Teufelsklinge sind Teil einer historischen Verkehrsachse, die über Jahrhunderte Nürtingen mit dem Filderraum und Stuttgart verbunden hat. Die Teufelsbrücke ist als einmaliges Straßenbauwerk aus dem 18. Jahrhundert das letzte seiner Art im weiten Umkreis und laut Landesdenkmalschutz ein „gut erhaltenes“ Beispiel der tradierten Brückenbaukunst, dessen Erhaltung auch aus Verkehrs- und heimatgeschichtlichem Interesse wäre. [...] den Artikel weiterlesen »







